Samstag, 5. November 2011

Das Kader sammelte sich in Davos

Vergangenes Wochenende kam das Swiss Ski-Orienteering Team ein letztes mal vor dem Saisonstart zusammen. Noch einmal gab es intensive Training Inputs. Am Samstag Morgen trainierten wir auf der kupiert angelegten Loipe im Flüelatal. Wobei nebst Ausdauer beim Skaten, mit Konzentrationsübungen im Kartengestell, auch Psychische Aspekte gefordert wurden.
Nach dem Mittagessen verschoben wir uns von der Unterkunft in die Turnhalle, wo zwei Stunden Sprung, Kraft, Koordination und zum Ende noch ein kurzes Unihockey anstanden. Das Dessert folgte um 21Uhr nach dem Nachtessen. Skating Intervall mit Stirnlampe, fünf mal die 1,3km lange Runde mit saftigen Steigungen. Dies war nicht nur Physisch intensiv. Mit der kleinen Pezelleuchte an der Stirn machte sich zwar der Verlauf des weisen Schneebandes für wenige Meter sichtbar, doch im hohen Tempo und mit brennenden Beinen war es herausfordern technisch sauber und schnell voran zu kommen. Als ich nach der letzten Belastungsphase, leicht benommen vor Anstrengung, aus der Dunkelheit den Himmel zwischen den Baumkronen betrachtete, war ich mir nicht mehr ganz sicher schon im Himmel angekommen zu sein. Was für ein unbeschreiblich traumhaftes Sternenmeer über uns funkelte!
Die sich bemerkbar machende Muskulatur versicherte mir am Sonntagmorgen, dass sich doch immer noch die Erde unter meinen Füssen befand. Glücklich darüber, freute ich mich auf das Skating Training mit Schwerpunkt Technik.
Beendet hatte der Kazu, die Teilnahme am Schlusslauf der Bündner Jugend OL Meisterschaft in Alvaneu.

Herzliches Dankeschön an unsere Trainer! Auf einen Emotionsreichen Winter! Ahoi Schwiiiizerland

Sonntag, 9. Oktober 2011

Gletscher-TL Schnalstal

Donnerstag, 22. September 2011

Donnerstag, 15. September 2011

KaZu Magglingen

Der KaZu beginnt für alle Junioren mit dem SPU bei Chrigu in Brügg. Nach dem SPU verschob sich das Kader inkl. Elite nach Magglingen um den alljährlichen Rumpfkrafttest zu absolvieren. Nach einem harten Test geht es in die Unterkunft in Magglingen zurück. Nach dem selbstgekochten Nachtessen präsentierte uns Chrigu einige wichtige Info’s bezüglich der Kälte.
Der Samstag startete für alle ca. um 6 Uhr mit dem Frühstück. Die Elite und die Junioren hatten an diesem Vormittag getrenntes Programm. Die Elite absolvierte den SPU in Brügg. Die Junioren hingegen hatten den Piste-Tag mit dem Bern/Solothurn-Kader und dem Ergänzungs-Kader.
Nach überstandenem 3000er und O-400er begaben sich die Junioren an den Bike-OL in Münchenbuchsee, wo sie auf die Eliten-Athleten trafen. Jeder fuhr die Long-SM im Bike-OL im Schüpberg.
Nach übernachten in der Zivilschutzanlage und einem Frühstück ging es am Sonntag um 10 Uhr für die ersten bereits los mit dem Bike-OL. Das wirkliche Training begann jedoch erst nach dem Ziel. Sprungschule mit Thierry stand an. Nach 70min und immer weniger Kraft in den Beinen wurde das Training abgeschlossen. Das KaZu-Magglingen wurde nach dem Mittagessen mit einem 30-35min langen regenerativen joggen beendet.

Dienstag, 6. September 2011

4 Trainingstage im Engadin

Eigentlich hatten wir (Ladina, Andrin, Carmen) geplantan diesem Wochenende einen Abstecher auf den Stelvio Gletscher für ein zusätzliches Schneetraining zu machen. Jedoch sind die Schneeverhältnisse momentan zu schlecht. Also stellten wir unser Programm um und trainierten 4 Tage (Andrin nur die ersten zwei Tage) im Engadin. Beherbergt wurden wir in der Chesa Anemona in Chamues-ch von Carmen's Eltern (herzlichen Dank an dieser Stelle). Jeden Tag stand ein Rollski-Training auf der Programm abwechselnd Klassisch und Skating. Dabei lernten wir den Albula Pass von beiden Seiten kennen, und konnten ihn sogar am Sonntag ganz ohne Verkehr geniessen, da gerade der Slow-up statt fand. Das zweite Training pro Tag wechselte zwischen Berglauf, OL, Schwimmen und Rumpftraining. Natürlich hatten wir auch Zeit zwischendurch einfach mal ein Kaffe in den besten "Stüblis" im Engadin zu geniessen.
Nun folgen ein paar lockere Tage, da am Wochenende die jährlichen Leistungstests in Biel auf uns warten.

Montag, 22. August 2011

Kazu Goms 19.-21.8.2011

Freitag: Nach einer, für die meisten, längere Anreise trafen wir uns, aus allen Ecken der Schweiz kommend, in Oberwald im Goms. Unmittelbar nach dem Bezug der Unterkunft starteten wir mit den Skating-Rollski das erste Training. Etwas Technik, Karten-Übungen, Sprints so wie Gleichgewichts-Übungen sorgten für ein abwechslungsreiches Training. Wieder zurück in Oberwald wechselten wir unser Tenue, und begaben uns an den Austragungsort unseres Fuss-OL-Sprints in Form einer Americaine. Zum Abschluss des Tages stand noch eine 30 minütige Rumpfkrafteinheit auf dem Programm.
Eben so wie in der Pfanne brodelte es auch in der Gerüchteküche stark und das ganze Wochenende wurde heiss diskutiert und spekuliert. Weitere Details bleiben hier aus Datenschutzgründen leider unerwähnt. So ging der erste Tag zu Ende.
Samstag: Als es Morgen wurde waren einige erleichtert aus wilden und gefährlichen Träumen auf zu wachen, andere jedoch wären gerne noch etwas länger liegen geblieben. Doch das feine Frühstück lockte auch die letzten aus den Federn. Noch in der kühlen Morgenbrise begannen wir den Tällistock mit den Stocklaufstöcken zu erklimmen. Dabei lernten wir alle einheimischen Schafe kennen. Als die einen oben waren, die anderen ganz oben, wagten wir bei strahlendem Sonnenschein den Abstieg. Als sich eine Juniorin der Fuss verstauchte, kamen die Herren unverhofft in den Genuss eines DownHill-Huckepack Extra-Trainings. Sie trugen abwechslungsweise unsere Jüngste Richtung Tal hinunter bis Ursli mit dem Auto entgegen eilte.
Nach erfolgreicher Bergung und feinem Mittagessen durften wir dank eines Gutscheins eine amüsante, nasse Riverrafting-Tour auf der Rhone erleben, die mit viel Gelächter und Gespritze verlief. Natürlich durfte auch Sprung ins kalte Wasser nicht fehlen. Ebenfalls im Gutschein inbegriffen war ein leckeres Raclette Nachtessen danach. Der Abend verbrachten wir hinter dem Hotel der deutschen Häschen mit spielerischen Gleichgewichtsübungen, auf der Slackline, auf Balance Kissen und mit Jonglieren.
Sonntag: Noch mit etwas vollem Magen begaben wir uns auf die klassischen Rollski um die Nufenenpasshöhe rechtzeitig auf das Postauto und vor allem nicht in brühender Hitze zu erreichen. Oben angekommen tankten wir unsere Salzspeicher mit einer kurzen ungesunden Zwischenmalzeit auf, bevor es mit dem Postauto wieder hinunter ging. Zu Hause galt es alle Resten auf zu essen und unsere Unterkunft fein säuberlich in Blitzzeit zu reinigen. Der krönende Abschluss fand bei brühender Hitze in Form zweier Stadt-OL Sprints in Münster statt.
Besten Dank für die Organisation an Ursli!
Text von Sarah Kleger

Montag, 25. Juli 2011

KAZU Siat


Am Samstag Morgen ging es mit den Rollskis direkt in die steile Strecke los. Nach der fast Verhaftung vom letzten Jahr haben wir die flache Strecke auf der Kantonsstrasse anstatt mit den Rollski mit dem Bus von André zurückgelegt.

Anschliessend ging es in Siat mit einem Tankstellen-OL über den von Felsen geprägten Hügel und durch die steilen Gassen des Dorfs weiter.

Mit gefüllte Kohlenhydratspeicher und einer angenehmen Pause ging es weiter mit einem Stocklauf. Auf dem Rückweg gab es sogar noch Zeit um ein Paar Beeren zu sammeln.

Um mein immer noch leicht angeschlagener Fuss zu schonen, habe ich mich für eine Bikerunde entschieden. Vor dem Start habe ich noch meine vorderen Bremsbeläge ersetzt. Nach ca. 200 hm Abfahrt tönte es immer noch komisch. So habe ich auch die hinteren Bremsen unter die Lupe genommen. Auch diese warn abgenutzt.

Der Dreck der letzten Biketouren hat die Beläge anscheinend stark beansprucht. So blieb mir nur eins. Zurück um ein Batzen zu holen und runter nach Ilanz mit der Frontbremse. Dreiviertelstunden später konnte ich endlich für meine Bikerunde richtig starten. Nun standen mir nur noch die Kilometer, die Höhenmeter, die Zäune und unterwartet auch noch ca. 20 Meter, wo es vom Weg nicht mehr wirklich viel gab...


Ursli verwöhnte uns am Abend mit einem Ständchen auf seiner Gitarre.

Nach einer angenehm warmen Nacht in Siat machten wir uns mit den Bikes über Laax (wo Sven mit André weiter durfte) nach Bonaduz. Viele Waldstrassen prägten unsere Fahrt. Doch ein

Paar spannende Singeltrail durften wir auch noch fahren. Der eine hatte eine schön exponierte Passage. „Nicht schlecht für eine Bikeroute“ hatte ich mir gedacht. Zeit um die kleine Tafel an zu schauen hatte ich ja nicht. Ich musste ja den Singeltrail in Auge halten! Die Warntafel die an einer Kette (Klettersteigmässig) am Fels neben dem Weg hang wollte uns mitteilen das wir das Bike schieben sollen. :-)

Zum abschliessen des KAZU konnten wir in Bonaduz ein Training der SOW für einen schönen OL noch nutzen.


Danke an Gion, André und Ursli für das Organisieren und Transportieren.